Was soll ich mir tätowieren lassen und wo? – Wir helfen dir, das passende Tattoo zu finden

Manche wissen ganz genau, welches Tattoo sie möchten. Andere haben erst eine Idee, eine Erinnerung oder ein paar Inspirationsbilder. Beides ist ein guter Ausgangspunkt.

Bei der Wahl des richtigen Tattoos geht es nicht nur um das Motiv. Genauso wichtig sind die Platzierung, die Größe und die Frage, wie das Tattoo auch in einigen Jahren auf deinem Körper aussehen wird.

Welches Motiv soll ich mir tätowieren lassen?

Ein Motiv, mit dem du dich identifizieren kannst und das du auch langfristig gerne tragen möchtest.

Dein Tattoo kann eine persönliche Bedeutung haben und mit einem wichtigen Ereignis, einem Menschen oder einer Erinnerung verbunden sein. Es ist aber genauso in Ordnung, wenn dir einfach eine bestimmte Form, ein Motiv oder ein künstlerischer Stil gefällt.

Nicht jedes Tattoo muss eine tiefere Bedeutung haben.

Wichtig ist allerdings, dass nicht jedes Motiv in jeder Größe und an jeder Körperstelle gleich gut funktioniert. Ein filigranes, detailreiches Motiv braucht beispielsweise ausreichend Platz, damit die einzelnen Details auch langfristig gut erkennbar bleiben.

Wenn du dir beim Stil noch unsicher bist, schau dir unsere Arbeiten an oder bring ein paar Inspirationsbilder mit.

Wo sollte ich mich tätowieren lassen?

Die Wahl der Körperstelle ist mindestens genauso wichtig wie das Motiv selbst. Je nach Körperregion unterscheiden sich die Hautbeschaffenheit, die Empfindlichkeit, die Beweglichkeit und die alltägliche Beanspruchung.

Bei der Wahl der Platzierung solltest du drei Dinge berücksichtigen:

  • Optik: Wie passt sich das Motiv den natürlichen Linien deines Körpers an?
  • Empfindlichkeit: Wie unangenehm könnte das Tätowieren an dieser Stelle sein?
  • Haltbarkeit und Heilung: Wie stark ist die Körperstelle Reibung, Bewegung und anderen Belastungen ausgesetzt?

Welche Körperstellen eignen sich besonders gut?

Der Unterarm, die Außenseite des Oberarms, die Schulter, die Außenseite des Oberschenkels oder die Wade bieten für viele Tattoo-Stile gute Voraussetzungen.

An diesen Körperstellen lassen sich Motive häufig einfacher planen und platzieren. Viele Menschen empfinden das Tätowieren dort außerdem als angenehmer als an besonders empfindlichen Körperregionen.

Dennoch empfindet jeder Mensch Schmerzen anders. Was für den einen kaum unangenehm ist, kann für jemand anderen eine größere Herausforderung sein.

 

Bei welchen Körperstellen solltest du dir die Entscheidung besonders gut überlegen?

Es gibt keine grundsätzlich verbotenen Körperstellen. Allerdings erfordern manche Bereiche bei der Umsetzung, der Heilung oder hinsichtlich des langfristigen Erscheinungsbildes besondere Aufmerksamkeit.

Finger und Handrücken

Tattoos an den Händen können sehr ausdrucksstark sein, sind aber im Alltag einer ständigen Beanspruchung ausgesetzt. Häufiges Händewaschen, Reibung und Bewegung können besonders an den Fingern eine gleichmäßige Heilung und den langfristigen Erhalt feiner Details erschweren.

Bei manchen Motiven kann später ein Nachstechen notwendig werden.

 

Ellbogen und Knie

In diesen Bereichen wird die Haut regelmäßig gebeugt und gedehnt. Außerdem ist die Hautoberfläche nicht gleichmäßig.

Natürlich sind Tattoos auch hier möglich. Entscheidend sind jedoch das gewählte Motiv und seine Größe. Die Komposition sollte auf die natürlichen Bewegungen der jeweiligen Körperstelle abgestimmt sein.

 

Rippen und Wirbelsäulenbereich

Viele entscheiden sich bewusst für diese Körperstellen, da Tattoos hier den natürlichen Linien des Körpers besonders schön folgen können.

Allerdings empfinden viele Menschen das Tätowieren an den Rippen und entlang der Wirbelsäule als schmerzhafter. Gerade bei größeren Motiven oder längeren Sitzungen solltest du das im Voraus berücksichtigen.

 

Achselhöhlen und Kniekehlen

Diese Körperstellen sind empfindlich und ständig in Bewegung. Sowohl das Tätowieren als auch die anschließende Heilung können hier besondere Aufmerksamkeit erfordern.

Alltägliche Bewegungen, Schweiß und die Reibung durch Kleidung können besonders bei einem frisch gestochenen Tattoo unangenehm sein.

 

Fußrücken und Knöchel

Ein Tattoo auf dem Fuß kann besonders schön wirken. Allerdings kann die Reibung durch Schuhe und Socken den Heilungsprozess erschweren.

Deshalb solltest du dir vorher überlegen, wie du die betreffende Körperstelle in der Zeit nach dem Tätowieren ausreichend schonen kannst.

Und wovon raten wir eher ab?

Wir möchten dir nicht vorschreiben, welches Tattoo dir gefallen soll. Wir helfen dir aber dabei, dass sich deine Vorstellung auch technisch und künstlerisch gut umsetzen lässt.

Manchmal enthält ein Motiv zu viele kleine Details für die gewünschte Größe. Oder eine bestimmte Platzierung könnte dazu führen, dass das Tattoo später nicht so aussieht, wie du es dir vorgestellt hast.

In solchen Fällen erklären wir dir, warum wir eine Änderung empfehlen, und suchen gemeinsam nach einer besseren Lösung.

 

Unser Ziel ist nicht, dich von deiner Idee abzubringen, sondern sie so gut wie möglich umzusetzen.

 

Du weißt noch nicht genau, welches Tattoo du möchtest?

Das ist völlig normal. Du musst nicht mit einem fertigen Entwurf zu uns kommen.

Bei Vision of You können wir gemeinsam deine Idee besprechen, deine Inspirationsbilder ansehen und den passenden Stil, die richtige Größe und die ideale Platzierung finden.

Falls ein bestimmtes Detail nicht optimal wäre, schlagen wir dir eine Alternative vor. Die endgültige Entscheidung liegt bei dir.

 

Beginnen wir mit einer kostenlosen Beratung.

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